Rundmail vom 5. November

Rundmail vom 5. November

Rundmail vom 5. November

# Newsletter

Rundmail vom 5. November

Pfarrerin Christiane Moldenhauer schreibt:

Liebe Leser, liebe Leserinnen,

in einer Weiterbildung neulich haben wir über Vertrauen nachgedacht. Und dann Vertrauensgeschichten aus der Bibel gesammelt, die uns in den Sinn kamen.

Von Abraham, wie er ins Unbekannte loszieht, weil Gott ihm eine gute Zukunft verspricht: "Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein."

Von Ruth, wie sie sich mit ihrer Schwiegermutter auf den Weg macht: "Wohin du gehst, dahin gehe ich auch. Dein Gott ist mein Gott."

Von Paulus, wie er sich von Gott rufen lässt, um den Glauben an Jesus Christus unbeirrt zu verbreiten: "Rede und schweige nicht..."

Von einer Frau ohne Namen, die lange krank ist und von Jesus geheilt wird: "Wenn ich nur den Saum seines Gewandes berühren kann..."

Eine Vertrauensgeschichte aus der Bibel geht mir seitdem nach: Da ist eine Mutter, die sich um ihr Kind sorgt. Es ist bedroht! Alle neugeborenen Jungen sind bedroht, denn der Pharao in Ägypten fürchtet Konkurrenz aus dem Volk seiner Sklaven. Die Mutter des kleinen Jungen weiß, dass sie ihn nicht selbst schützen kann. So legt sie den Kleinen, kaum drei Monate alt, in einen weichen Korb und den Korb in das Schilf am Nil. Sie lässt ihn los, das Wasser muss ihn tragen. Durch eine göttliche Fügung wird der Junge gerettet. Aber das weiß die Mutter ja noch nicht. Zuerst lässt sie ihn los, so zart und ungeschützt wie er ist. Vertrauen und Verzweiflung können zum Verwechseln ähnlich sein. Vertrauen und Glauben ist in der Sprache der Bibel dasselbe Wort.

Ich wünsche mir und Ihnen allen genug Vertrauen für die kommende Zeit.

Herzliche Grüße –
Christiane Moldenhauer  

PS: Nachlesen kann man die genannten Vertrauensgeschichten in der Bibel im 1. Buch Mose (ab Kapitel 12), im Buch Ruth, in Apostelgeschichte 18,9-10, in Matthäus 9,20-22 und in 2. Mose 2. – Fallen Ihnen weitere ein?

Dies könnte Sie auch interessieren

0
Feed