06/08/2026 0 Kommentare
Rundmail vom 6. August
Rundmail vom 6. August
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Rundmail vom 6. August
Pfarrerin Christiane Moldenhauer schreibt:
Liebe Leser, liebe Leserinnen,
"Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen....", so sagte Jesus einmal in einem Gleichnis (Lukas 12,48b; der aktuelle Wochenspruch).
In meiner Sprache würde ich sagen: Wem viel gegeben ist, von dem wird man viel erwarten. Und dann stocke ich einen Moment. Was darf "man" denn wirklich erwarten? Was erwarte ich von anderen? Und wo finde ich es angemessen, dass man es von mir erwartet? An Zeit, Motivation, Engagement, Geld, aber auch an Aufmerksamkeit und Zuwendung?
Umgekehrt scheint es klarer: Person A hat so viel Arbeit, die schafft das einfach nicht. Person B hat gerade eine schwierige Situation, der hat den Kopf nicht dafür frei. Person C hat doch selbst kaum Geld, die muss jeden Cent umdrehen.
Aber Jesus sagt ja: "Wem viel gegeben ist..." Das, was hier eingesetzt werden soll, ist eben nicht knapp. Es ist vorhanden, es ist "viel" davon da, also doch wohl mindestens genug. Was immer das im Einzelnen heißt.
Mich fordert dieser Satz jedenfalls zu einer kleinen inneren Inventur heraus: Wovon habe ich eigentlich viel? Mir fällt dazu tatsächlich etwas ein. Und das möchte ich gern auch für andere geben.
Herzliche Grüße und viel von Gottes Segen!
Christiane Moldenhauer
PS: Der Lego-Fußboden wird größer. Die Schnapszahlen 111, 222, 333 usw. sind inzwischen alle weg.
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